Archiv der Kategorie: Zweirad

Zweiradsport MSC Fränkische Schweiz e.V. im ADAC.

Enduro-Pokal Kempenich

Die 67. Auflage der mittelrheinischen ADAC Geländefahrt Kempenich bot zwar wie gewohnt nicht das anspruchvollste Gelände auf der nur etwas über 50 Kilometer langen Runde, die widrigen Witterungsbedingungen sorgten aber schließlich doch dafür, dass die Veranstaltung drei gefahrenen Runden vorzeitig abgebrochen wurde. Angesetzt waren vier Runden mit je zwei Sonderprüfungen. Eine davon auf abgeernteten Maisfeldern abgesteckt, die andere in und um eine Lavasandgrube. Aufgrund des Dauerregens fuhren sich die Spurrillen bis zu dritten Runde bereits tief heraus und füllten sich zunehmend mit Wasser. Der Eckersdorfer Philipp Richter hielt die Fahnen für den MSC Fränkische Schweiz in der Eifel hoch. Nach zwei absolvierten Runden hatte sich Richter auf dem vierten Platz positioniert, kämpfte auf den letzten beiden Prüfungen dann jedoch nur noch mit stumpfen Waffen. „Die Mischung aus Schlamm und Wasser bildete auf der Sitzbank einen Schmierfilm, glatt wie Seife. Ich konnte mich kaum noch vernünftig auf dem Motorrad halten und war eigentlich nur noch Passagier…“ Den vierten Platz in der Klasse E1B (bis 250 ccm Viertakt) konnte Richter zwar verteidigen, im klassenübergreifenden Champinat büste er jedoch noch einige Positionen ein. Schlussendlich stand hier der 29. Rang zu Buche.

Bereits am kommenden Wochenende geht es in Tuchheim/ Sachsen-Anhalt zum letzten Mal in dieser Saison auf Punktejagd in der Deutschen Enduro Meisterschaft.

Titelbild: Chris Höhn

Trialwettkampf in der Skisprungarena

Fünf Fahrradtrialer des MSC Fränkische Schweiz reisten am letzten Sonntag nach Scheibenberg ins Erzgebirge. Hier fand der 9te und letzte Lauf zur Ostdeutschen Meisterschaft statt. Zwischen Skisprungschanze und der eindrucksvollen Basalt-Orgelpfeifen des Scheibenbergs waren die 5 Trial Sektionen aufgebaut. Bei den Fortgeschrittenen gingen Julian Lämmlein und Lina Knauer an den Start. Souverän belegte Julian den 1. Platz. Lina schrammte durch einige Leichtsinnsfehler knapp am Podest vorbei und wurde 4. Paul Hopfengärtner ging in der Klasse Experten als einziger MSC-Fahrer an den Start. Hier konnte er sich mit einem Punkt Unterschied zum Zweitplatzierten den 3. Platz sichern. Luis Knauer und Noah Lämmlein hatten die Klasse Master fest im Griff. Noah belegte hier Platz 1 dicht gefolgt von Luis, der den 2. Platz belegte. Für alle Teilnehmer war dieser Tag ein gutes Konditionstraining. Mussten Sie doch ihre Trialfahhräder die fast 100 Stufen vom Fuß der Schanze bis hoch zum Absprungtisch hochtragen um zu einer der 5 Sektionen zu gelangen. Und das Ganze – drei Mal.

MX-Cup Höchstädt

Der letzte Lauf zum ADAC Nordbayern MX Cup fand beim MSC Höchstädt im Fichtelgebirge statt.
Trotz wetterbedingt schlechter Streckenverhältnisse kam Toni recht gut auf dem Track zurecht und fuhr die Bestzeit im Zeittraining. Mit nur 0,3 Sek. Vorsprung auf den Zweiten schien es zwei spannende Rennen zu geben.
Im 1. Lauf führte Toni nach dem Start. Er stürzte jedoch und musste die Führung abgeben. Bei der Verfolgung des Führenden stürzte Toni erneut, gab danach die Verfolgung auf und fuhr als Zweiter ins Ziel.
Beim 2. Lauf holte Toni wieder den Holeshot und lag eine Runde in Führung als plötzlich das Motorrad Probleme machte und er wegen technischer Probleme ausgefallen ist.
Toni lag in der Meisterschaftswertung 24 Punkte vor dem Drittplatzierten.
Trotz Ausfall im 2. Lauf erhielt er wegen der geringen Starteranzahl von 7 Fahrern noch 15 Punkte und konnte seinen 2. Platz in der Meisterschaft verteidigen.

Nach dem Vizemeistertitel (85ccm) in der Nordbayern-Thüringen Moto-Cross Challenge holte sich Toni nun auch den Vizemeistertitel (85ccm) im ADAC Nordbayern MX Cup

Klassik-Geländefahrt Dachsbach

Bei sommerlichem Wetter fand die Klassik-Geländefahrt in Dachsbacht statt. Schöne Auf- und Abfahrten sowie Schlammpassagen größtenteils auf der ehemaligen Strecke der Deutschen Meisterschaft machten die Veranstaltung sehr anspruchsvoll.   Für den MSC am Start: Werner und Marco Noak sowie Gunter Fritsch.

DEM Rehna

Die vierte Veranstaltung zum Deutschen Enduro Pokal führte die Fahrer in den hohen Norden. Der MC Rehna hatte bei der 67. Austragung seiner Geländefahrt erstmals die DMSB Prädikatsklassen am Start. Mit Philipp Richter war der MSC Fränkische Schweiz erneut in der Klasse E1B vertreten. Bei bestem Endurowetter ging es um 9:01 Uhr von der Startrampe. Drei Runden á 68 Kilometer im Flachland standen auf dem Programm, wobei sich die Veranstalter viel Mühe gaben die Streckenführung mit allerlei Schmankerln abwechslungsreich zu gestalten. Auch wenn die Strecke logischerweise keine großen Auffahrten bieten konnte, machten die beiden Sonderprüfungen doch Lust auf mehr … schnell und flüssig ging es auf den weitläufig gesteckten Prüfungen zur Sache. Nach ca. 20 Minuten Etappe ging es in den ersten Cross-Test. Bei der ersten Durchfahrt hatte der Eckersdorfer noch etwas mit dem Untergrund zu kämpfen. Der Boden stellte sich nämlich härter und somit rutschiger dar als beim Ablaufen zu erwarten war. Beim Enduro-Test, der zweiten Prüfung des Tages, passte das Gefühl dann, bis Richter etwa 20 Sekunden verlor, als er in einer tiefen Rille vor einer kleinen Auffahrt hängen blieb, die in der zweiten Runde auch eineigen A-Lizenz Fahrern zum Verhängnis werden sollte. In der zweiten und dritten Runde fand er jedoch seinen Rhythmus und konnte sich mit soliden Top 5 Zeiten auf Rang 7 in der Klasse und Platz 23 im B-Championat nach vorne arbeiten. Auf Platz fünf in der Klasse E1B fehlten am Ende knapp 15 Sekunden.

Klassik-Geländefahrt Niederrößla

Unsere Klassik-Geländefahrer waren wieder einmal unterwegs, und zwar im Weimarer Land. Bei schönem Wetter und einer Runde vom ca. 35 Kilometer, welche dreimal zu befahren war, mussten mehrer Auf- und Abfahrten sowie zwei schöne Sonderprüfungen (Stoppelacker) absolviert werden. Die MSC-Fahrer sind bei schönem Wetter mit den Bedingungen gut zu recht gekommen. Gute Platzierungen konnten auf Grund der Vorbereitungen von Werner Noak mit nach Hause genommen werden.  

3. Platz: Werner Noak, Klasse bis 125 ccm  

2. Platz: Marco Noak, Klasse bis 250 ccm  

11. Platz: Gerhard Simon, Klasse bis 250 ccm  

2. Platz: Gunter Fritsch, Klasse über 250 ccm