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Enduro DM 2016

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Der MSC Fränkische Schweiz veranstaltete am 02.10.2016 wieder einen Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft.

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Fotos: Hermann Rüger

 

Das war´s für 2016 … wir sehn´ uns 2018!

Der MSC Fränkische Schweiz bedankt sich bei allen Helfern, Zuschauern und Fahrern für eine reibungslose Veranstaltung.

Unter folgendem Link gibt´s die Ergebnisse aller Klassen.

 
Die folgenden Bilder wurden dankeswerter Weise von Markus Mehlich zur Verfügung gestellt:

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Im Interesse weiterer Motorsportveranstaltungen werden die hier zu findenden Durchführungsbestimmungen erlassen. Diese sind unbedingt einzuhalten, sonst droht der Wertungsausschluss.

Für Zuschauer interessante Streckenpunkte (IP) sind in der folgenden PDF-Datei aufgelistet: Zuschauer IPs DEM 2016
Eine Karte mit dem Streckenplan, auf dem diese IPs ebenfalls eingezeichnet sind, ist im Programmheft auf S.56/57 zu finden! Das Programmheft steht weiter unten als PDF ebenfalls zum download bereit und wird während der Veranstaltung kostenlos an der Strecke erhältlich sein … solange der Vorrat reicht!
Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, die ausgeschilderten Parkplätze zu nutzen.

Hier ist die Terminbestätigung DEM Streitberg 2016 vom DMSB.

Die vom DMSB genehmigte Ausschreibung zum nachlesen.

Das Programmheft 2016 steht ab sofort zum Download bereit:

programmheft_bild

Auch an der Streckenführung wird weiterhin gearbeitet:

Hier gibt´s die formtierte Ausschreibung zu unserer Enduro DM Lauf im Oktober. Durch klicken auf das Vorschaubild, dem Link zur PDF-Datei folgen!

Ausschreibung_Bild

Das klassische

Versuch einer Definition

Genaugenommen ist „Enduro“ die Bezeichnung für den klassischen Geländesport (Ursprünglich mit „GS“ bezeichnet) und lässt sich aus dem Spanischen etwa mit: „hart machen / ertragen / erdulden“ übersetzen, was schon Vieles verdeutlicht. Laut internationaler Definition ist Enduro eine Motorsportdisziplin bei der die „Zuverlässigkeit der Motorräder und das Können der Fahrer“ geprüft werden soll.

Hier ist Vielseitigkeit das A und O. Entscheidend für die Platzierung: die Einhaltung der vorgegebenen Sollzeiten während der Zuverlässigkeitsfahrt und die benötigte Fahrzeit in den Sonderprüfungen. Vollgas ist also (im Gegensatz zu Moto-Cross) nur auf ganz bestimmten Abschnitten angesagt.

Die reinen Enduro-Wettbewerbe sind in der Regel als Ein- oder Zweitageveranstaltungen organisiert. Die Strecke selbst ist durchgängig mit Zeichen (z.B. Richtungspfeilen) markiert. Sie führt sowohl über öffentliche Wege und Straßen als auch durch Gelände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Dafür ist Enduro sehr spannend, denn es geht immer ins Ungewisse: Vor dem offiziellen Start ist das Befahren der Wettbewerbsstrecke bei Strafe des Ausschlusses verboten. Die genaue Beschaffenheit des Geländes lässt sich zunächst nur erahnen. Die Überraschungen gibt es dann unterwegs. Selbst die Sonderprüfungen, die auf Bestzeit gefahren werden, können nicht trainiert werden, sondern vorher nur zu Fuß abgelaufen werden. Die Kunst des Endurofahrers besteht darin, seine so gesammelten Kenntnisse des Tests umzusetzen, dass er auch auf der Jagd nach der Bestzeit sich immer noch an die Streckenführung erinnert.

Mit den Fahrzeiten ist es ähnlich. Sie entsprechen je nach Geländezustand und Witterungsbedingungen Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 35 und 50 km/h und sollen normalerweise für alle Akteure zu schaffen sein. A-Zeit für schönes Wetter, B-Zeit für schlechtes Wetter. Doch der Spielraum bleibt groß: Was für die Elite Bummelei ist, kann für unerfahrene Nachwuchspiloten schon zu einer Dauerhatz werden. Geschick und Umsicht sind vonnöten, denn Unpünktlichkeit – das heißt hier zu frühe oder zu späte Ankunft an den Zeitkontrollen – kann alle Siegeshoffnungen zunichte machen. Für jede überschrittene Minute gibt es beispielsweise 60 Strafpunkte.

Übrigens: Bei Enduro-Wettbewerben wird quasi einzeln gestartet. Zwar haben in der Regel zwei oder drei Fahrer dieselbe Startzeit, doch man fährt nicht genau zusammen los. Schon deshalb nicht, weil Motorräder nicht in jedem Fall beim ersten Kickstartertritt anspringen.

Den Fahrern ist es streng untersagt, sich auf der Wettbewerbsstrecke in irgendeiner Form begleiten zu lassen. Unterwegs ist jeder Akteur ganz auf sich allein gestellt. Was hat es mit den Sonderprüfungen auf sich? Als besondere Herausforderung, als Tüpfelchen auf dem i und um so die Spreu vom Weizen zu trennen, wie es so schön heißt. Schon am Morgen beim Start erfolgt die Startprüfung, bei der das Motorrad innerhalb einer Minute in Gang gebracht und mit Motorkraft eine 20 Meter entfernte Linie überfahren werden muss.

Innerhalb jeder Veranstaltung sind zudem Gelände-Geschwindigkeitsprüfungen vorgeschrieben, die Moto-Cross-Charakter haben. Die Auswertung der Enduro-Wettbewerbe ist ziemlich kompliziert. Sie kann erst nach Ankunft des letzten Fahrers im Ziel erfolgen, wenn nämlich alle Zeitkontrollen (ZKs) der Strecke vorliegen. Denn selbst an der letzten Kontrolle kann eine gute Platzierung durch eine Verspätung noch fallen. Dank modernster Computertechnik, lassen sich jedoch schon während des Wettbewerbes die ersten Zwischenergebnisse der Sonderprüfungen teilweise sogar schon online im Netz verfolgen.

Noch einige Worte zu den Motorrädern. Wie kann ihre Zuverlässigkeit über lange Distanzen unbestechlich kontrolliert werden? Ganz einfach: Die funktionswichtigsten Teile werden vor dem Start mit Spezialfarbe markiert, so dass ein unerlaubtes Auswechseln unterwegs nicht möglich ist: das vordere Startnummernschild, der Motor, die Räder und der Rahmen. Alles andere darf ausgetauscht werden. Aber: Bei Reparaturen ist es dem Fahrer verboten, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Er muss alle Schäden selbst beheben. Mechaniker und Betreuer dürfen nur Kraftstoff nachtanken und Reifenluft geben. Wichtig ist, dass auch die speziellen Enduro-Motorräder von Heute generell für den Straßenverkehr zugelassen sind. Sie müssen deshalb nach wie vor nach den Bestimmungen der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung gebaut werden. Sie tragen also vorn einen Minischeinwerfer und hinten ein Rücklicht und ein Nummernschild mit polizeilichem Kennzeichen. Auch Tacho und Hupe sind Pflicht.

 

Aller Anfang ist schwer – der Ablauf für den Fahrer im Einzelnen:

Im Vorfeld nennt man üblicherweise über das Veranstalterportal „Easy-Race“. Nennungsschluss ist immer 14 Tage vor der Veranstaltung, danach kann der Veranstalter eine Nachnenngebühr erheben. Der Veranstalter versendet nach dem Nennungsschluss eine Nennungsbestätigung, in der alle Details stehen. Damit gehts dann ab zum Veranstaltungsort:

Papierabnahme
Bei der Papierabnahme erhält jeder Teilnehmer die für die technische Abnahme notwendigen Dokumente sowie den Transponder zur Zeitmessung. Zusätzlich besteht hier die Möglichkeit, ggf. eine Veranstaltungslizenz (Tageslizenz) zu erwerben.
Bei der Papierabnahme ist vorzulegen:
– Nennungsbestätigung
– Lizenzausweis / für Veranstaltungslizenz Personalausweis
– behördliche Zulassung – Fahrzeugschein
Die Lizenzen /Personalausweise werden einbehalten und erst nach der Veranstaltung wieder ausgegeben (sofern keine sportrechtlichen Gründe wie Protest, Unfall bzw. Sportstrafe vorliegen).
Änderungen (z.B. des Zeitplanes), Bekanntgaben, Startzeiten etc. werden an einem „schwarzen Brett“ im oder beim Veranstaltungsbüro ausgehängt.

Technische Abnahme
Bei der technischen Abnahme werden das Motorrad und der Helm kontrolliert, es sind vorzulegen:
– Erhaltene Unterlage aus der Papierabnahme (techn. Formular)
– Fahrzeugschein
– Helm, der nach aktueller Prüfnorm zugelassen ist.
Bei der technischen Abnahme kann auch eine Geräuschmessung durchgeführt werden.
Der Helm wird auf Beschädigungen kontrolliert und wie das Motorrad nach bestandener Begutachtung mit einer Markierung versehen.
Danach muss man das Motorrad bis zum Start in den Parc Ferme bringen (schieben). Die Motorräder dürfen ab jetzt nicht mehr gewartet werden. Auch ein Betanken im Parc Ferme ist verboten.

Ablauf der Veranstaltung

Am Start
Bei schlechtem Wetter können die Rundenzahl verkürzt oder die Fahrzeiten für die Etappen verlängert werden. 10 Minuten vor seiner Startzeit begibt man sich zum Parc Ferme um sein Motorrad an den Start zu schieben, 2 Minuten vor seiner Startzeit begibt man sich direkt in die Startzone und wartet dort auf sein Startsignal.
Die Zuverlässigkeitsfahrt beginnt nun schon mit dem Start, denn man hat 60 Sekunden Zeit, sein Motorrad zu starten und damit die 20 m entfernte Linie zu überqueren. Wer schon das nicht schafft, bekommt die ersten 10 Strafpunkte. Die Zuverlässigkeitsfahrt ist im Weiteren unterteilt in einzelne Etappen. Für die Etappen sind Sollzeiten vorgeschrieben, die unbedingt eingehalten werden müssen. Erreicht man eine Zeitkontrolle einer Etappe zu früh, so wartet man an der gelben Fahne (Markierung Zeitkontrolle) seine Sollzeit ab. Außerdem hat man dort Zeit und Gelegenheit zum Tanken, Service und selbst einen Schluck zu sich zu nehmen. Bei Erreichen der Sollzeit schiebt man an die Zeitregistrierung und lässt seine Zeit dort registrieren. Bei verspäteter Ankunft an einer Zeitkontrolle begibt man sich sofort zur Zeitregistrierung (pro angefangener Minute einer Verspätung wird man mit 60 Strafsekunden belegt.)
Im Laufe der Etappen trifft man auf die Sonderprüfungen. Dies können je nach Veranstaltung eine bis drei Sonderprüfungen sein.

Ablauf der Sonderprüfung
Zur Sonderprüfung startet man auf Anweisung des Starters einzeln, mit laufendem Motor. Die Sonderprüfung versucht man so schnell als möglich zu befahren, da die gefahrenen Sonderprüfungszeiten, zuzüglich eventueller Strafzeiten von den Zeitkontrollen, über die Platzierungen entscheiden.
Nach Befahren der vorgeschriebenen Rundenzahlen ist die Veranstaltung beendet. Man begibt sich nach Zielankunft wieder zum Parc Ferme. Dort erfolgt eine Schlussabnahme der Fahrzeuge.
Hier werden die Fahrzeuge einer technischen Nachkontrolle unterzogen.

Zum Schluss
Als letzte Tat steht neben der obligatorischen Siegerehrung noch ein kurzer Besuch im Veranstaltungsbüro auf dem Plan, um die Lizenz bzw. den Personalausweis wieder in Empfang zu nehmen.

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Weitere Informationen werden rechtzeitg an dieser Stelle bekanntgegeben.

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Motorsportclub Fränkische Schweiz e.V. im ADAC

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